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Hospiz

Hospiz im Winter

Hospiz im Winter

Beim Strassenbau über den Simplon befahl Napoleon 1801 den Bau eines Hospizes
auf der Passhöhe. Die Herberge wurde erst 1831 durch die Chorherren des Grossen
St. Bernhard fertiggestellt. Das dreigeschossige Haus ist das grösste Passhospiz der
Alpen.

Napoleon Bonaparte liess von 1800 bis 1805 die erste befahrbare Passstrasse der Alpen über den Simplon bauen. 1801 befahl er, auf der Passhöhe ein Hospiz zu bauen, das auch als Kaserne zu dienen habe. Die Leitung des Hospizes übergab er den Augustiner-Chorherren vom Grossen St. Bernhard.

Die Grundsteinlegung erfolgte erst im Jahre 1813. Im Jahr darauf wurde Napoleon gestürzt, und die Bauarbeiten eingestellt. Die Chorherren des Grossen St. Bernhards stellten den Bau des Lausanner Architekten Henri Perregaux 1831 fertig. Die gastliche Herberge für über 300 Personen verköstigte jährlich bis zu 12000 Fremde.

Der dreigeschossige Mauerbau mit dem steilen Satteldach und einer Kapelle misst stattliche 20 auf 64 m. Das vor wenigen Jahren renovierte und modernisierte Hospiz ist ganzjährig offen und kann bis zu 130 Gäste beherbergen. Es wird immer noch von den Chorherren des Grossen St. Bernhards als Begegnungsstätte betrieben. Gegenüber dem Hospiz steht seit dem 2. Weltkrieg der fast 9 m hohe Simplonadler aus Steinquadern.

Gebetszeiten

Auf diesem Link finden Sie die Gebetszeiten.

Kontaktdaten

Simplon Hospiz
3907 Simplon Hospiz

Tel.  +41 (0) 27 979 13 22

simplon@gsbernard.ch
Webseite Hospiz